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Unsere Schlafqualität hängt vor allem auch von unserer Bettdecke ab. Eine Daunenbettdecke ist ein Garant für eine hohe Schlafqualität. Doch hier gibt es große Unterschiede. Es gibt verschiedene Daunenarten, die sich stark voneinander unterscheiden. Welche das sind, wird im Folgenden erörtert.

Die verschiedenen Daunenarten

Die Daunen unterscheiden sich dahingehend, von welchen Vogelarten sie stammen. Und jede Art von Daunen hat ihre speziellen Charakteristika. Mit diesen sollte man sich vor dem Kauf einer Daunendecke auseinandersetzen.

Die Daune an sich

Eine Daune ist ein Teil des unteren Gefieders und dient dazu, Wärme am Körper zu speichern. Anders als Federn besitzen Daunen keinen Kiel. Stattdessen haben sie lange und sehr wiche Arme, die sich strahlenförmig anordnen. Auf den ersten Blick wirkt eine Daune daher wie eine Flocke aus Schnee.

Was leisten die Daunen für das Daunenbett?

Hauptsächlich sind Daunen dazu da, um Wärme zu speichern. Durch ihren feinen Aufbau können sie ein großes Volumen von Luft umfassen. Die eingeschlossene Luft wird so sehr gut isoliert. Und diese Eigenschaft kommt den Daunenbettdecken zu Gute, daher wärmen sie den Körper des Schlafenden so gut. Des Weiteren sind Daunen atmungsaktiv und können Feuchtigkeit gut kompensieren. Der Körper wird somit nicht nass und kann nicht auskühlen. Als Bettdecke werden die Daunen zu einer Kassettendecke verarbeitet. Eine Kassettendecke weist viele Karos, auch Kassetten genannt, auf, die dann mit den Daunen befüllt werden. Für Winter oder Sommer sollten je verschiedene Decken genutzt werden, da die verschiedenen Ausführungen sich auf die Isolationsleistung auswirkt.

Welche Daunen sind für das Daunenbett zu empfehlen – Ente oder Gans?

Auf den ersten Blick können die Daunen von Enten und Gänsen nicht direkt unterschieden werden. Allerdings sind die Daunen von Enten nicht so effizient in ihrer Isolationsleistung. Gänsedaunen sind länger, haben ein höheres Volumen und Füllkraft. Dennoch gilt zu sagen, dass es auch sehr hochwertige Entendaunen gibt, die dann minderwertigen Gänsedaunen vorzuziehen sind.

Eiderdaunen

Die Eiderdaune ist die kostbarste Daune und gehört in der Natur den Eiderenten. Ihre Heimat ist der Norden von Island und sie steht unter Naturschutz. Ihre Daunen werden im Anschluss an die Brut direkt aus den Nestern gesammelt. Die anschließende Verarbeitung zur Daunenbettdecke ist sehr aufwendig, daher sind diese Daunen so exklusiv. Decken für den Sommer, die über Eiderdaunen verfügen, starten bei einem Preis von circa 1.800 Euro. Daunenbettdecken für den Winter bei 3.500 Euro.

Der Unterschied zwischen Federbett und Daunenfederbett

Die beiden Begriffe Daunen- und Federbett sind nach einer Norm geschützt. Im Alltag werden die beiden Begriffe im Verkauf jedoch oft miteinander vermischt. In der DIN EN 13186:2004 sind Daunendecken und Federbetten genau definiert. Kunden sollten stets im Kopf behalten, dass die hochwertigere Alternative immer das Daunenfederbett ist.

Bildquelle: rawpixel – pixabay.com