Viele Menschen denken nicht darüber nach, dass ihre Matratze bei jeder Nutzung mit Körperwärme, Schweiß, abgefallenen Hautschuppen und Haaren in Kontakt kommt. Durch die aufkommende Feuchtigkeit werden Milben, Bakterien und Viren angezogen und es kann Schimmel entstehen. Erstere können, wenn sie sich stark vermehren, durch ihren Kot Allergien verursachen, wie zum Beispiel eine Hausstauballergie. Diese kann die Atemwege und die Augen reizen und sogar ein chronisches Asthma oder Bronchitis erzeugen. Dies sind genug Gründe, um die Matratze mindestens einmal jährlich gründlich zu reinigen.

 

Wie kann man am besten eine Matratze reinigen?

Es ist gar nicht schwer, die eigene Matratze zu reinigen. Zunächst einmal wird sie regelmäßig abgesaugt und so von Staub, Hautschuppen und Haaren befreit. Eventuelle Flecken werden mit einem speziellen Polsterreiniger oder einem sogenannten Enzymreiniger entfernt.

 

Feuchtigkeitsflecken und Schimmel entfernen

Schimmel kann der Gesundheit schaden und sollte daher unbedingt entfernt werden. Er entsteht, wenn im Bett hohe Feuchtigkeit vorherrscht. Hierfür kann die Matratze im Sommer für einige Stunden nach draußen in die Sonne gestellt werden. Anschließend wird die Oberfläche von beiden Seiten gründlich abgesaugt. Der Beutel wird danach am besten entsorgt, um zu verhindern, dass sich erneut Schimmel ansiedelt. Wenn dieser bereits zu erkennen ist, sollte er mit einer Mischung aus Isopropylalkohol und etwas warmem Wasser entfernt werden. Um auch weitere Bakterien abzutöten, wird die Matratze noch mit Desinfektionsmittel besprüht.

 

Hausstaubmilben abhalten

Um zu verhindern, dass sich Hausstaubmilben in der Matratze ansiedeln, kann ein spezieller Allergikerbezug aufgezogen werden. Dieser ist sehr engmaschig gewebt, sodass sich die ungewollten Tierchen nicht einnisten können. Zudem sollte das Bett regelmäßig gelüftet werden, um die Population möglichst gering zu halten. Ist diese bereits sehr groß, kann die Matratze professionell aber ohne Chemie gereinigt werden. Nach einigen Wochen wird der oben erwähnte Bezug bei mindestens 60 Grad gewaschen, um alle Allergene zu zerstören.

 

Blut von Matratze entfernen

Blutflecken sind sehr hartnäckig und lassen sich in der Regel nur sehr schwer entfernen, dennoch ist es durchaus möglich. Zunächst werden die Flecken zur Vorbereitung mit Wasserstoffperoxid gereinigt. Das Mittel wird auf diese gegeben, bis sich Blasen bilden. Anschließend werden die Flecken mit einem weißen Tuch trocken getupft. Als Nächstes werden sie mit einer Mischung aus kaltem Wasser und einem sogenannten Fleischweichmacher oder alternativ etwas Salz gereinigt. Nun muss die Matratze nur noch abgebürstet werden und sollte wieder sauber sein. Ist dies nicht der Fall und es sind immer noch Flecken zu erkennen, werden die einzelnen Schritte ganz einfach noch einmal wiederholt.

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