Warum man alle 5 Jahre eine neue Matratze kaufen sollte

Eigentlich müsste Matratzen aus hygienischen Gründen schon nach 5 Jahren ausgetauscht werden. Schließlich schwitzt jeder von uns jede Nacht einen halben Liter Wasser aus. Da kommt ganz schön was zusammen. Auch wenn die Matratzen häufig umgedreht werden, um frische Luft heranzulassen – irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem sie nicht mehr den nötigen Halt geben und durchgelegen sind. Nicht zu unterschätzen ist vor allem der Milbenbefall, der die sogenannte Hausstauballergie auslöst. Wer morgens immer mit verstopfter Nase und tränenden Augen aufwacht , aber sonst keine Anzeichen einer Erkältung hat, kann ziemlich sicher sein, dass daran die Ausscheidungen der kleinen Tierchen schuld sind. Deshalb ist spätestens nach 5 Jahren eine neue Matratze fällig, weil sich dann die Liegeeigenschaften verändern. Die Investition lohnt sich allemal. In der Regel gibt es überall eine Matratzen-Garantie, ob 2 Jahre oder sogar 10 Jahre. Wer sucht der findet… ;-)

Härtegrad bei Matratzen – Der Unterschied zwischen H2 und H3

Beim Kauf einer Matratze wird der Kunde mit vielen wichtigen Entscheidungen konfrontiert. Eine von ihnen ist die Entscheidung für einen bestimmten Härtegrad der Matratze. Die Festigkeit bei Matratzen wird in Form dieses Härtegrades gemessen. Im Fachgeschäft findet sich als Abkürzung für den Matratzen-Härtegrad der Buchstabe „H“. Es existieren jedoch keine genormten Werte, meist werden jedoch drei Stufen angeboten: Härtegrad 1, 2 und 3. Der Unterschied zwischen Matratzen-Härtegrad 2 und 3 liegt im Körpergewicht und der Körpergröße des Schläfers. Härtegrad 2 ist für Personen bestimmt, die über ein Körpergewicht von 50 bis 80 kg verfügen. Ab einem Körpergewicht von 80 bis 90 kg und bei sehr großen Personen sollte der Matratzen-Härtegrad 3 gewählt werden. Auch Personen, die eher weich liegen möchten, sollten sich für Matratzen des H2-Typs entscheiden. Dagegen sind Matratzen mit Härtegrad 3 für Menschen geeignet, die einen härteren Schlafuntergrund bevorzugen. Dies sind jedoch nur Richtwerte, die der Orientierung dienen. Grundsätzlich kann der Kunde sich an folgenden Orthopädie-Leitsatz halten: Je jünger der Schläfer ist, desto fester muss die Matratze sein – je älter desto weicher. Nur bei einem Probeliegen und einer fachkundigen Beratung durch geschultes Personal kann der Kunde im Grunde abschließend entscheiden, welcher Matratze die Richtige ist.

Warum die Raumhöhe bei Matratzen wichtig ist

Beim Kauf von Matratzen und Lattenrahmen gibt es viele Punkte, die es zu berücksichtigen gilt: Welche Maße soll die Matratze haben? Soll der Lattenrahmen verstellbar sein? Aus welchem Material soll die Matratze beschaffen sein? Was muss man bei Allergikern beachten und welcher Härtegrad ist der richtige? Welcher Lattenrahmen eignet sich und welche Beschaffenheit sollte der Lattenrahmen aufweisen? Was ist bei der Hygiene zu beachten?

Oft wird dabei vergessen, dass auch die Raumhöhe bei Matratzen eine sehr wichtige Rolle spielt. Eine Faustregel besagt, dass eine Höhe von etwa 17 bis 20 cm optimal und vor allem rückenschonend ist. Matratzen in dieser Höhe bieten einen hohen Liegekomfort und nutzen sich nicht so schnell ab wie solche, die nur eine Matratzen-Raumhöhe von etwa 10 bis 12 cm aufweisen. Höhere Matratzen haben in etwa eine Lebenserwartung von 12 Jahren, wobei Matratzen mit einer geringeren Matratzen-Raumhöhe eine wesentlich geringere Lebensdauer haben. Die Relevanz der Raumhöhe bei Matratzen sollte also nicht unterschätzt werden.

Des weiteren richtet sich die Matratzen-Raumhöhe wiederum nach dem Gewicht. Je höher das Gewicht, desto höher sollte auch die Matratze sein. Ein höherer Liegekomfort durch die Raumhöhe bei Matratzen bedeutet vor allem auch entspannteres und gesünderes Schlafen. Da eine hohe Matratze viel besser nachgibt und Stauchungen vermieden werden, wird die Wirbelsäule entlastet. Das beugt Rückenschäden und starken Schmerzen vor. Beim Matratzenkauf sollte man sich also unbedingt auch bezüglich der Matratzen-Raumhöhe beraten lassen.