Beim Kauf von neuen Matratzen solltet Ihr genau auf die Gütesiegel schauen. Viele Matratzen im Geschäft sind geradezu mit Siegeln „zugepflastert“. Welchem Matratzen-Gütesiegel kann man eigentlich überhaupt trauen? Nehmen wir das Matratzen-Gütesiegel „Textiles Vertrauen“ der Öko-Tex-Gemeinschaft. Dieses Gütesiegel erhalten alle Matratzen, die keinen hohen Gehalt an Schwermetallen, Pestiziden oder anderen giftigen Stoffen enthalten. Das schädliche Biozid Permethrin bleibt beim dem Gütesiegel außen vor, da es „bei sachgemäßer Anwendung kein erhöhtes Risikopotenzial“ darstellt. Dass sich laut wissenschaftlichen Studien ein Gesundheitsrisiko für emfindliche Menschen, Kinder und Allergiker nicht ausschließen lässt, scheint unwichtig.

Weiterhin gibt es die Landesgewerbeanstalt Bayern (kurz LGA), die gleich zwei Matratzen-Gütesiegel vergibt. Zum Einen das Gütesiegel „LGA Qualitätszertifikat„, welches sich bei der Schadstoffbegrenzung am Matratzen-Gütesiegel „Textiles Vertrauen“ orientiert. Dafür wird aber auch die Lebensdauer und die Funktion von Matratzen getestet. Zum Anderen vergibt die LGA das Matratzen-Gütesiegel „LGA schadstoffgeprüft„. Dies bezieht sich auf enthaltene Schadstoffe in Matratzen und hat strengere Kriterien als „Textiles Vertrauen„. Permethrin ist hier nur in geringen Mengen erlaubt. Der Gütesiegel „blauer Engel„, das nur nach umfassenden Umweltprüfungen vergeben wird, taucht bei Matratzen interessanterweise sehr selten auf.

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