Wie man ergonomisch richtig liegt, wird hier ganz gut werklärt:
„Wie man sich bettet, so liegt man.“ Dass diese Redewendung nicht bloß ein leerer Spruch ist, bestätigen viele, die nachts vergeblich auf einen gesunden Schlaf warten. Eine erholsame Nacht ist jedoch oft nur denen garantiert, die für ihren Körper die optimale Matratze gefunden haben. Worauf es dabei ankommt, erfahren Sie hier.
Sorgfalt für eine lange Lebensdauer
Matratzen weisen nach mehreren Jahren in Gebrauch erhebliche hygienische Mängel auf, auch wenn auf den ersten Blick nichts zu erkennen ist. Der menschliche Körper verliert Nacht für Nacht Schweiß und Hautschuppen und es entsteht ein Milieu, indem sich Hausstaubmilben und Bakterien ansiedeln. Ein Matratzenschonbezug beugt dem zwar etwas vor, dennoch ist er kein Ersatz für eine funktionstüchtige, hygienische Schlafunterlage. Matratze, Lattenrost und Bezüge gehören zu einem gesunden Schlaf dazu und sollten sorgfältig behandelt werden. Regelmäßiges Drehen und eine geregelte Lüftung unterstützen die Lebensdauer, doch selbst die hochwertigsten Stücke verlieren irgendwann an Qualität. Fachverbände, Hersteller und Händler raten deshalb nach etwa 7 bis 10 Jahren zum Kauf einer neuen Matratze.
Matratzen als Ursache für Rückenleiden
Abnutzungserscheinungen, wie sichtbare Kuhlen oder Dellen, sollten genau wie hygienische Mängel, nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Eine alte Matratze ist häufig die Ursache für Rückenschmerzen. Kehrt sie bei ausgeübtem Druck nicht wieder in ihre Ausgangslage zurück, ist sie durchgelegen und sollte ausgetauscht werden. Vermeiden lässt sich dieser Verschleiß nicht, durch gelegentliches Wenden kann eine ungleichmäßige Abnutzung jedoch hinausgezögert werden. Auch eine falsch ausgewählte, neue Matratze kann der Grund für schlechten Schlaf und körperliche Beschwerden sein. Die richtige, fachmännische Beratung beim Kauf einer neuen Schlafunterlage ist deshalb unerlässlich. Ein gut ausgebildeter Verkäufer kennt die ergonomischen Vorteile bestimmter Matratzen und wird Sie gewissenhaft beraten.
Die Qual der Wahl
Besonders für Allergiker, stark Übergewichtige und Menschen mit Rückenleiden ist das Material der Matratze von großer Bedeutung. Informieren Sie sich deshalb vor dem Kauf über die enthaltenen Stoffe und die Eigenschaften der Matratze. Die perfekte Unterlage für einen erholsamen Schlaf ist weder zu klein noch zu groß für das Bettgestell und weder zu hart noch zu weich. Sie unterstützt die Wirbelsäule optimal und passt sich der Körperhaltung in Ihrer bevorzugten Schlafposition an. Beim Kauf einer neuen Matratze sind individuelle Körpermaße, wie Größe und Gewicht, ausschlaggebend. Viskoelastisch, Kaltschaum oder Federkern – die Auswahl ist groß. Natürlich spielt auch der Preis eine Rolle. Online-Shops sind eine hervorragende Alternative zum stationären Handel und bieten sowohl unschlagbare Preise als auch umfangreiche Beratung und kostenlose Umtauschmöglichkeiten. Eine neue Matratze kaufen ist somit auch im Internet problemlos möglich!
Ein Reisebett für das Baby ist eine sehr sinnvolle Anschaffung. Reisen mit dem Kleinen sind so problemlos möglich, wenn das Babybett immer dabei ist. Auch wenn es über Nacht einmal bei der Oma schläft, leistet das mobile Bett gute Dienste. Beim Kauf sollten Eltern darauf achten, dass das Bett schön stabil ist. Auch Matratze darf dabei nicht vergessen werden. Auf ihr kann das Kind angenehm schlafen und später dient sie als Spielfläche für größere Kinder.
Matratze für eine angenehme Nachtruhe
Die meisten Reisebettchen werden mit einer sehr dünnen, harten Unterlage geliefert. Schlafen lässt sich darauf schon, doch bequem sind die brettharten Auflagen sicherlich nicht. Vor allem dann, wenn das Bettchen häufig gebraucht wird, lohnt es sich, eine spezielle Matratze für das Reisebettchen zu kaufen, damit das Kind überall weich und warm zur Nacht gebettet werden kann.
Besonders praktisch: zusammenklappbare Matratzen
Bei der Auswahl der richtigen Matratze spielt einmal die Größe eine wichtige Rolle, damit sie genau in das Reisebett passt. Das Ausmessen der Liegefläche ist deshalb der erste Schritt. Eine Matratze für ein sehr kleines Kind darf nicht zu dick sein. Es könnte sonst tief einsinken und nicht genügend Luft bekommen, weil es den Kopf noch nicht allein drehen kann. Als Material wird häufig PU Schaum verwendet. Sehr praktisch sind Matratzen, die sich zusammenklappen lassen. So können sie einfach überallhin mitgenommen und an Ort und Stelle auch einmal außerhalb des Babybetts auf den Boden gelegt werden. Später lässt sich eine solche Matratze ins Laufgitter legen oder in eine Ecke in der Küche, damit die Eltern ihr Kind jederzeit im Blick haben. Zusammenklappbare Babybettmatratzen werden meist mit einer Tasche geliefert, in der die Auflage aufbewahrt werden kann, wenn sie nicht gebraucht wird. Auch für den Transport sind diese Taschen sehr praktisch.
Abwaschbare Bezüge für ein sauberes Bettchen
Auf eine Matratze für das Reisebett gehört unbedingt ein guter Bezug, der auf jeden Fall waschbar sein muss. Gerade bei kleinen Babys geht leicht einmal etwas daneben. Sie verschütten das Getränk aus ihrer Flasche, müssen spucken oder die Windel hält nicht dicht. Dann kann der Bezug einfach abgenommen und in die Waschmaschine gesteckt werden. Eltern, die viel mit dem Baby verreisen, sollten mehrere Bezüge für das Babybett besorgen, damit immer eine saubere Auflage zur Verfügung steht. Manche Matratzen sind mit einer abwaschbaren Oberfläche ausgestattet. Die Matratzen lassen sich dann ganz leicht reinigen. Ohne Bezug sollte eine abwaschbare Betteinlage aber nicht für das Baby verwendet werden.
Erholsam und gut schlafen – das wünscht sich jeder. Die richtige Bettwäsche kann dazu beitragen, denn sie macht das Bett gemütlicher und erfüllt zudem nützliche Funktionen wie das Ableiten von Feuchtigkeit. Die Auswahl an Bettwäsche ist jedoch sehr groß und unübersichtlich – deswegen gibt es hier einige Tipps und Hilfen, um die richtige Bettwäsche zu finden. Preise hier Vergleichen.
Es beginnt mit der Größe des Bezuges. Die deutsche Normgröße für Bettdecken – und damit die Bettwäsche – ist 135 x 200 cm für die Decke und 80 x 80 cm für das Kopfkissen. Daneben werden verschiedene Sondergrößen angeboten, die auf der Verpackung angegeben sind: 155 x 220 cm oder auch 200 x 200 cm für eine Partner-Bettdecke. Bei den Kopfkissen wird das britische bzw. amerikanische Maß von 40 x 80 cm immer populärer. Wer also Bettwäsche kauft, muss genau auf die Größenangaben achten.
Das nächste Auswahlkriterium ist das Material. Am gängigsten ist Jersey, ein angenehm weicher und minimal angerauter Baumwollstoff. Wer einen ganz glatten Stoff wünscht, greift hingegen zu Mako-Satin. Trotz des Begriffes “Satin” besteht diese Bettwäsche ebenfalls aus Baumwolle, jedoch sind die Fasern sehr lang und erhalten dadurch ihre glatte Oberfläche.
Wer es edel liebt, wählt Bettwäsche aus Seide. Sowohl Baumwolle als auch Seide nehmen Feuchtigkeit gut auf – die Auswahl wird also eher durch das Gefühl bestimmt, das die Oberfläche auf der Haut vermittelt – und bei Seide spielt auch der Wunsch nach Exklusivität eine Rolle.
Zusätzlich zu Materialunterschieden gibt es bei Bettwäsche verschiedene Arten der Oberflächengestaltung. Neben der glatten Oberfläche von Jersey und Mako-Satin wird zusätzlich Bettwäsche in Seersucker-Struktur oder als Biber-Bettwäsche angeboten. Seersucker zeichnet sich durch eine leicht quadratisch-riffelige Oberfläche aus. Dies verhindert, dass die Bettwäsche sich zu eng an die Haut schmiegt, und wird von vielen Menschen im Sommer als kühlend empfunden. Biber-Bettwäsche hingegen sorgt für das Gegenteil: Sie ist angeraut wie Flanell, dicker als Jersey, fühlt sich sehr weich und kuschelig an und wärmt mehr als glatte Bettwäsche. Deshalb wird sie häufig im Winter verwendet.
Auf welche Bettwäsche die Wahl auch fällt: Wenn Größe und Art feststehen, muss nur noch das passende Design gewählt werden – und hier kommt es allein auf den persönlichen Geschmack an.
Sie reagieren allergisch auf synthetische Materialien und können deshalb nicht auf Kaltschaum-, Federkern- oder synthetischen Latexmatratzen schlafen? Eine gute Alternative könnte Ihnen eine Naturlatexmatratze bieten.
Naturlatex gilt mit seinen hervorragenden punktelastischen und federnden Eigenschaften als ein sehr hochwertiges Polstermaterial. Besonders empfehlenswert sind Naturlatexmatratzen für Menschen die vorwiegend auf der Seite schlafen und eine weichere Matratze bevorzugen. Für Personen die eher eine festere Matratze vorziehen und überwiegend auf dem Bauch oder Rücken schlafen, gibt es die Möglichkeit die Naturlatexmatratze mit Kokoskautschuk- oder Rosshaarauflagen zu versehen. Dadurch wird das Liegegefühl fester.
Die Auswahl an Naturlatexmatratzen ist groß. Und nicht jede Naturlatexmatratze ist qualitativ hochwertig und aus 100% Naturlatex. Naturlatex ist kein geschützter Begriff. Eine Matratze kann bereits als Naturlatexmatratze bezeichnet werden, wenn der Anteil von Naturkautschuk lediglich einen geringen Anteil von zum Beispiel 2% beträgt. Es gibt Anbieter die große Mengen an preiswerteren synthetischen Latex beimischen und ihre Matratze dennoch als Naturlatexmatratze bezeichnen. Möchten Sie sicher gehen, dass die Matratze aus 100% Naturlatex besteht, dann achten Sie zum Beispiel auf das QUL-Zertifikat (“Qualitätsverband umweltverträgliche Latexmatratzen e.V.”). Diese zertifizierten Naturlatexmatratzen sind aus 100% Naturlatex. Die Bezeichnung “100% Naturlatex” bezieht sich auf den Matratzenkern. Das bedeutet, dass der für den Matratzenkern verwendete Rohstoff aus rein pflanzlichem Ursprungs stammt. Darüber hinaus werden die Matratzen regelmäßig auf Schadstoffe geprüft.
Für Personen mit Neurodermitis und/oder einer Tierhaarallergie sind Naturlatexmatratzen aus 100% Naturlatex mit abnehmbarem und waschbarem Bio-Baumwollbezug (kbA) zu empfehlen. Eine Auswahl an geeigneten Naturlatexmatratzen für Allergiker gibt es beispielsweise bei schlaf & schön in Minden/Bückeburg.
Darüber hinaus können Sie dort auch ein passendes und nach Maß gefertigtes Bettgestell aus Massivholz bestellen. Massivholzbetten von schlaf & schön werden komplett metallfrei konstruiert. Ein schneller und einfacher Aufbau sowie eine große Stabilität sind garantiert. Das für die Massivholzbetten verwendete Holz stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Die Oberflächen der Massivholzbetten werden mit Naturöl behandelt. Die Oberflächen bleiben dadurch dampfdurchlässig. Feuchtigkeit aus der Luft kann aufgenommen und wieder abgegeben werden, was das Raumklima günstig beeinflusst.
Egal ob Komforthöhe oder “tiefergelegt”, ob besonders groß oder klein bei schlaf & schön erhalten Sie Ihr Wunschbett. Neben den Standardmodellen können auch besondere Wünsche erfüllt werden. Die Massivholzbetten werden in einer eigenen Tischlerei in Minden sowie in Kooperation mit regionalen Unternehmen gefertigt. Das Team von schlaf & schön berät Sie gerne.
Ein gesunder, erholsamer Schlaf ist für unsere Gesundheit unerlässlich. Aber gute Nachtruhe ist oft ein Wunschtraum. Die Wurzel des Übels ist häufig eine Matratze die nicht individuell auf den in Morpheus Armen liegenden abgestimmt ist.
Leider kann man selber schlecht beurteilen, ob beim Kauf die passende Matratze gefunden wurde. Es gibt eine unermessliche Auswahl an Matratzen-Typen. Eine gute Beratung von einem Fachberater ist deshalb wichtig. Er sollte sich viel Zeit nehmen, auf persönliche Wünsche eingehen können und Fragen kompetent beantworten.
Wer die Wahl hat…
muss sich auch entscheiden. Eine Matratze sollte wie ein Anzug zu einem passen. Beim Schlafen sollte der Körper entlastet sein, die Taille und das Hohlkreuz deutlich gestützt werden. Eine schöne und teure Schlafgelegenheit muss nicht die Beste sein, wenn die ergonomischen Kriterien nicht passen. Nach wenigen Tagen kommt es schnell zu Schmerzen und Beschwerden.
Was ist wichtig?
Die Kaltschaummatratze hatte lange Zeit einen schlechten Ruf der Billigware. Mit den heutigen Neuentwicklungen wird sie aus ergonomischer Sich am höchsten bewertet. Das Material wird häufig zur Herstellung von 7-Zonen-Matratzen verwendet, da es das Einsinken des Körpers verhindert und zu einer gesunden Körperhaltung im Schlaf führt. Diese Matratzen haben eine optimale und lange Lebensdauer und sollten aller 1 bis 2 Monate gedreht und gewendet werden. Das Material ist auch für Allergiker geeignet. Allerdings hat sie Nachteile. Der oft stechende Geruch verschwindet erst nach mehrwöchigem Lüften und für Personen, die schnell schwitzen ist sie untauglich.
Die Federkernmatratze hat einen Stahlfederkern, über den aus verschiedenen Materialien eine Polsterung gearbeitet ist. Der Bezugsstoff besteht meist aus Baumwolle oder einem Baumwollgemisch. Auf diesen Matratzen fühlt man sich wohl. Feuchtigkeit wird später an die Raumluft abgegeben. Schimmelbildung tritt kaum auf. Meist hat diese Liegestatt 5 oder 7 Liegezonen. Die schlichte Variante ist kostengünstig, Taschenfederkernmatratzen sind erheblich teurer, aber auch besser. Sie sind robust und behalten viele Jahre ihre Form. Leider sind sie in Verbindung mit einem Lattenrost weniger geeignet, da sie sich nicht an diese anpassen können.
Es macht durchaus Sinn sich viel Zeit beim Einkauf zu nehmen. Letztendlich geht es um einen wohligen, erholsamen Schlaf und um die eigene Gesundheit. Na dann: Gute Nacht!
Vor kurzem lief auf ZDF eine sehr informative Sendung über Matratzen. Man erfährt innerhalb von nicht mal 8 Minuten, wie Matratzen genau hergestellt werden, welche Matratze sich für wen eignet, was man beim Kauf beachten sollte und noch sehr viel mehr. Schauts Euch an, ich kann den Beitrag nur empfehlen:
… könnte es in Abwandlung eines bekannten Zitats gut und gern heißen. Denn wer kennt nicht das unbehagliche Gefühl, nach einer Nacht auf fremder Liegestatt wie zerschlagen und noch müder als am Abend zuvor aufzustehen. Der Blick in den Spiegel beweist es: Dies war kein gesunder, kein erholsamer Schlaf – und mag in dem Stoßgebet enden: „Gelobt sei meine heimische Taschenfederkern-Matratze!“
Wer das Gefühl kennt, auf einer Qualitätsmatratze zu ruhen, möchte es nicht mehr missen. Gute Bettenhäuser führen z. B. Schramm Betten und all das hochwertige Zubehör, auf das es ankommt für ein Schlaferlebnis erster Güte. So kann der Kunde unter verschiedenen Schlafsystemen wählen und sicher sein, eine fachkundige Beratung zu erhalten, welches das für ihn Passende ist. Ausgezeichnete Funktionseigenschaften weisen beispielsweise handgefertigte Taschenfederkernmatratzen auf, die auf einer Größe von 100×200 m mit über 450 Federn verarbeitet werden. Diese sorgen für dauerhafte Dynamik und Sprungkraft, auch bei schwergewichtigen Schläfern, denn es stehen drei Ausführungen mit unterschiedlicher Federkraft zur Auswahl. Auch unter ästhetischen und gesundheitlichen Aspekten ist die Wahl zu treffen, wenn es um so etwas Wichtiges und für den dauerhaften Gebrauch Gedachtes wie eine Matratze geht.
Wer altersbedingt unter Rückenbeschwerden leidet oder länger als für die normale Nachruhe im Bett verweilen muss oder möchte, kennt auch das wenig angenehme Gefühl, nicht ruhig liegen zu können. Es werden unterschiedliche Haltungen eingenommen, um Druck oder lästiges Nachgeben der Schlafunterlage zu mindern. Manche Matratzen, die schon recht altersschwach oder von minderer Qualität sind, verbiegen sich gar unter der Last von zwei Personen und führen zu bestenfalls unter dem Aspekt der Körperertüchtigung akzeptablen Verrenkungen. Aber diese Art von Komik ist in einem Bett, das der Ruhe, aber auch der intimen Zweisamkeit dient, meistens eher nicht erwünscht.
Körper und Geist müssen sich im Schlaf erholen, um für den nächsten Tag wieder gestärkt ans Werk zu gehen. Im Bett verbringen die meisten Menschen etwa 8 Stunden Nacht für Nacht. Dabei spielt die richtige Wahl der Schlafstatt eine ganz besondere Rolle. Wenn die Entscheidung im Raum steht, ein neues Bett anzuschaffen, sind zunächst einige Überlegungen erforderlich. Speziell das Schlafzimmerbett muss sehr sorgfältig ausgewählt werden. Das gilt bezüglich des Liegekomforts sowohl für den Lattenrost als auch für die Matratze. Hierbei ist das Körpergewicht genauso zu berücksichtigen wie das Schlafverhalten.
Nicht unerheblich ist aber auch die Frage nach dem Aufbau und dem Aussehen eines Bettes, welches sich in das übrige Ambiente des Schlafzimmers bestens integrieren soll. Wenn bereits die übrige Einrichtung existiert und lediglich das Bett neu angeschafft werden soll, könnte sich zum Beispiel ein praktisches Polsterbett gut einfügen. Dieses ist in der Regel mit einem Bettkasten für viel Stauraum ausgestattet und hat idealer Weise ein verstellbares Kopf- und Fußteil. Besonders günstig ist ein wohnliches Polsterbett für das Gästezimmer, da hierin das Bettzeug bequem verstaut werden kann, wenn der Besuch weg ist. Auch ein kunstvolles Metallbett bringt sich gekonnt in eine vorhandene Schlafzimmereinrichtung ein. Diese Betten sind sowohl hoch modern als auch in romantisch geschwungener Form zu finden. Der Lattenrost kann je nach Bauart entweder direkt mit Kopf- und Fußgestell verbunden sein oder extra aufliegen, was sicherlich vorteilhafter ist, da der Mitschläfer ansonsten im Schlaf jede Bewegung miterleben muss.
Es gibt noch weitere Alternativen wie das Wasserbett, welches doppelwandig verarbeitet sicher vor dem Auslaufen ist. Das Wasser muss jedoch permanent aufgewärmt werden, um ein angenehmes Schlafklima zu erzielen. Im Kinderzimmer wäre ein mitwachsendes Bett sehr von Vorteil, das zunächst für das Kleinkind mit Gitterstäben vor dem Herauspurzeln schützt und sich später zu einem Jugendbett entfaltet. Da bei Kindern die Wirbelsäule noch sehr beeinflussbar ist, muss auch hier auf die Beschaffenheit der Matratze ein besonderes Augenmerk gelegt werden.
Schlaf ist wichtig, damit sich der Körper vom Stress des Alltags erholen kann und die “Batterien” für den neuen Tag aufgeladen werden. Doch damit das Aufladen auch anständig klappt, muss für komfortablen und entspannten Schlaf gesorgt werden. Lattenrost und Matratze sollten optimal auf den Nutzer abgestimmt sein. Nur so kann ein erholsamer Schlaf ohne Rückenschmerzen gewährleistet werden.
Das Lattenrost
Lattenroste dienen als stabile Unterlage für die Matratze und sollen verhindern, dass die Matratze mit dem Boden in Berührung kommt. Heutige Lattenroste bestehen in der Regel aus einem sogenannten Federholzrahmen, an dem mehrere Leisten befestigt sind. Hochwertige Lattenroste verfügen an den Stellen, die beim Liegen am meisten belastet werden über zusätzliche Doppelleisten – das sorgt für zusätzliche Stabilität und einen größeren Liegekomfort. Aber das ist nicht der einige Komfort, den moderne Lattenroste zu bieten haben: Viele Modelle verfügen über Sonderfunktionen wie einstellbare Fuß- und Kopfstützen, die sich elektrisch oder manuell einstellen lassen. Besonders für Menschen mit Rückenproblemen sind solche Lattenroste empfehlenswert. Ein weiterere Sonderfunktion ist die Verstellbarkeit der einzelnen Latten, damit die Härtegrade individuelle an die Körperbereiche angepasst werden kann.
Die Matratze
Die am meisten verbreiteten Matratzen-Modelle sind Federkern- und Kaltschaummatratzen. Federkernmatratzen bestehen im Inneren aus einen stützenden Gerüst von Bettfedern. Bei den moderenen Varianten – den sogenannten Taschenfederkernmatratzen – sind die Federn in extra Taschen eingenäht. Zudem verfügen die Matratzen – je nach Belastung – über Federn in verschiedenen Stärken. Die modernen Varianten bieten gegenüber den klassischen Federkernmatratzen eine wesentlich höhere Punktelastizität und einen besseren Liegekomfort. Der große Vorteil gegenüber den Kaltschaummatratzen ist zum einen der Preis und zum anderen die bessere Luftzirkulation, die besonders für Menschen, die im Schlaf zum Schwitzen neigen, optimal ist.
Kaltschaummatratzen passen sich optimal sowohl dem Körper als auch dem Lattenrost an und bieten daher den besten Liegekomfort. Darüber hinaus sind sie wenig anfällig für Milbenbefall – besonders für Allergiker ein wichtiger Vorteil.
Die Wahl der richtigen Matratze ist von den Ansprüchen des Einzelnen abhängig. Besonders das eigenen Körpergewicht spielt eine wesentliche Rolle. Dafür gibt es Matratzen in verschiedenen Härtegraden. Vor dem Matratzen-Kauf ist das Wichtigste, sich ausreichend zu informieren und erst dann seine Wahl zu treffen.